Zitronen-Franz

Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, mach Franzbrötchen draus

Tequila ist ja schön und gut, aber ich vertrag das Zeug einfach nicht. Und Limo? Ja, lecker, aber auch irgendwie langweilig – gähn. Was macht man also, wenn das Leben einem Zitronen hinwirft? Also ich mach daraus jetzt Franzbrötchen. Zitronige, süße Dinger – wie der Klassiker, nur ganz anders.

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Franzbrötchen werden hier langsam zu meinem Herzensprojekt und ich habe nach und nach vor, davon immer mehr Varianten zu entwickeln – diese hier zum Beispiel kommen komplett ohne Zimt aus und sind so vielleicht auch was für die Zimtmuffel unter Euch. Ich werde nie verstehen, wie man Zimt nicht mögen kann – ich liiieeeebe Zimt – aber ich weiß, dass es Euch gibt, immerhin bin ich mit einem Zimtmuffel verheiratet ❤ Naja, nobody’s perfect 😉

So unklassisch diese zitronige Variante auch sein mag, so ist sie auf eine Art doch näher dran am Original, als das Haselnuss- oder das Kürbis-Franzbrötchen. Denn: wir machen richtigen Plunder! Denn auch das ist es, was das Franzbrötchen von der Zimtschnecke unterscheidet: viele dünne, knusprig-blättrige Schichten, ein bisschen wie Blätterteig.

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Für Franzbrötchen braucht man übrigens keinen Anlass, die passen IMMER! Morgens, mittags, abends, nachts… Aber wenn ihr einen Anlass sucht, wie wäre es dann mit Zitronen-Fränzen zum Osterfrühstück? Zum Brunch? Zum Geburtstagsbuffet? Als Mitbringsel?


Für ca 12 Stück

Zutaten

Für den Teig
  • 500 g Dinkel- (Type 630) oder Weizenmehl (Type 405), + ordentlich Mehl für die Arbeitsfläche
  • 1 Pk Trockenhefe
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 70 g Margarine ODER neutrales Pflanzenöl – z. B. Raps- oder Sonnenblumenöl
  • 250 ml Pflanzenmilch – ich benutze Sojamilch
Außerdem
  • ca 200 g feste & kalte Margarine, schnittfest
Für die Füllung
  • 150 g Zucker
  • Abrieb von 2 Zitronen (KEIN CitroBack oder ähnliche Späße, unbedingt frisch!)
Für die Glasur
  • 100 g Puderzucker
  • Saft einer Zitrone
Equipment
  • Backpapier
  • Küchenwaage
  • Nudelholz
  • Scharfes Messer
  • feine Reibe
  • Kochlöffel mit rundem Stiel o. ä.
  • Backpinsel
  • Schneebesen
Zeitaufwand: aktiv: ~30 Min / passiv: ~120 Min

Für den Teig zuerst die trockenen Zutaten gleichmäßig verrühren. Dann Öl/Margarine und Pflanzenmilch dazu und alles von Hand oder mit der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen, watteweichen Hefeteig kneten.

 

Den Teig zu einer Kugel formen und in einer abgedeckten Schüssel an einem warmen Ort gehen lassen. Etwa 60 Minuten, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat.

 

In der Zwischenzeit könnt ihr schon die Füllung, also den Zitronenzucker vorbereiten. Dafür einfach fix zwei Zitronen abreiben und den Abrieb mit dem Zucker vermischen. Sollte nicht länger als zwei Minuten dauern, ihr könnt nun also für den Rest der Zeit machen, was ihr wollt.

Wenn der Teig sich verdoppelt hat knetet ihn nochmal fix durch und rollt ihn dann auf einer sehr gut gemehlten Arbeitsfläche zu einem ungefähr 1,5 cm dicken Rechteck aus.

Für die folgenden Schritte schaut Euch bitte auch immer genau die Fotos an, um die Schritte richtig nachzuvollziehen. Und immer gut die Arbeitsfläche mehlen!

Markiert Euch die Mitte und belegt nun eine Hälfte mit in einige mm dick geschnittenen Scheiben von der kalten/festen Margarine. Schön bis an den Rand.

 

Die leere Hälfte über die margarinisierte klappen und gut andrücken. Den Teig nun für etwa 15-25 Minuten in den Kühlschrank.

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Im nächsten Schritt den gekühlten Teig auf der wieder sehr gut bemehlten Arbeitsfläche wieder zu einem, dieses Mal größeren, Rechteck ausrollen. Den Teig in Gedanken dritteln und das obere und untere Drittel über das mittlere schlagen. So, dass ihr jetzt drei Schichten seht.

 

Und nochmal: 15-25 Minuten in den Kühlschrank, dann rechteckig ausrollen, auf ca. 0,5 cm Dicke.

 

Mit dem Backpinsel dünn Wasser auf den Teig streichen und dann gleichmäßig (geht gut mit der Hand) den Zitronenzucker darauf verteilen. Bis an die Ränder.

 

Von der breiten Seite aus aufrollen. Dabei darauf achten, dass ihr zwar nicht quetscht, aber auch auf keinen Fall zu locker rollen.

 

 

♥ Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen ♥

Die Rolle in 5 cm breite Stücke schneiden – wirklich, macht die nicht zu breit, sonst wird das nix mit dem Franzbrötcheneffekt!

Nun nehmt Euch die einzelnen Stückchen vor und drückt sie mit dem bemehlten Stiel eines Kochlöffels in der Mitte ein. Auf den Fotos seht ihr, wie es genau geht. Bis fast nach ganz unten drücken, aber nicht zerteilen!

 

Die Teilchen nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben (auf genug Abstand achten!) und nochmal 10 Minuten gehen lassen.

Dann ab in den Ofen und ca 15 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Während die Zitronen-Fränze im Ofen sind bereitet ihr aus dem Saft einer Zitrone und etwa 100 g Puderzucker einen sehr dünnen Zuckerguss zu.

Die fertigen Franzbrötchen solange sie heiß sind mit einer Schicht Zuckerguss einpinseln.

 

Ich muss bestimmt nicht extra dazu sagen, dass sie warm am besten schmecken, ich mach’s aber vorsichtshalber doch mal ❤ Lasst es Euch schmecken 🍴


Wenn ihr das Rezept mal ausprobiert habt, dann freu ich mich sehr über Euer Feedback ❤ #heyfraumuffin


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3 Kommentare zu „Zitronen-Franz“

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