Kürbis Franzbrötchen

Süßer Start in den Herbst

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Was für die meisten da draußen die Zimtschnecke, ist für uns Hamburger das Franzbrötchen. Inzwischen ja auch außerhalb der Stadt ganz gut zu bekommen, aber ich glaube nirgendwo so verehrt wie hier 😉

Weil ich Franzbrötchen so liebe, hab ich mir vorgenommen ihnen ein Bisschen mehr Platz in meinem Leben zu geben und werde mich nach und nach daran machen neue, interessante Sorten zu kreieren. Mein erster Versuch ist ja schon eine ganze Weile auf dem Blog, das Haselnuss-Franzbrötchen. Nun wird es Herbst und als ich den ersten Kürbis der Saison in der Hand hielt kam mir der direkt der Gedanke „warum nicht mal als Franzbrötchen?“. Tja, gesagt getan. Und nach einigem hantieren mit Mengen und Zutaten habe ich ein, wie ich finde, außerordentlich schmackhaftes Ergebnis erzielt. Und hübsch aussehen tut es außerdem ❤

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Wenn ihr also was herbstliches für die nächste Kaffeetafel, als Snack oder zum Frühstück sucht, dann versucht es doch einmal.


Für ca 8 Stück

Zutaten

Für den Teig

  • 300 g Weizenmehl, + etwas Mehl für die Arbeitsfläche
  • 200 g Hokkaido, entkernt – 150 g für den Teig, 50 g für die Füllung
  • 1 Pk Trockenhefe
  • 50 g Zucker – ich benutze Rohrohrzucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 70 ml neutrales Pflanzenöl – z. B. Raps- oder Sonnenblumenöl
  • 75 ml Pflanzenmilch – ich benutze Sojamilch

Für die Füllung

  • 20 g Kürbiskerne, fein gehackt
  • 50 g Zucker
  • 25 ml neutrales Pflanzenöl – z. B. Raps- oder Sonnenblumenöl
Equipment
  • Küchenwaage
  • Kochtopf
  • kleine Pfanne
  • scharfes Messer
  • Stabmixer o. ä.
  • Silikon Teigschaber
  • Kochlöffel mit rundem Stiel o. ä.
  • Backpinsel
Zeitaufwand: aktiv: ~30 Min / passiv: ~60 Min

Den entkernten Kürbis in kleine Würfel schneiden. In den Topf geben, mit Wasser bedecken und bei mittlerer Hitze etwa 10-15 Minuten weichkochen.

Dann das Wasser abgießen und den Kürbis mit dem Stabmixer in einem hohen Gefäß zu feinem Püree verarbeiten. Um es schneller abzukühlen und weiterverarbeiten zu können gebe ich es in eine flache Schüssel (oder einen Teller) und streiche es dünn aus. So sollte es in etwa 5 Minuten soweit abgekühlt sein, dass wir es weiterverarbeiten können.

50 g des Pürees für die Füllung beiseite stellen!

Nun alle trockenen Zutaten in eine große Schüssel geben. Das Kürbispüree mit Öl und Pflanzenmilch glatt rühren und zu den trockenen Zutaten geben. In der Küchenmaschine oder mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Sollte er noch zu klebrig sein einfach noch etwas Mehl dazugeben.

Wartezeit! Den Teig zu einer Kugel formen und in einer abgedeckten Schüssel 30-45 Minuten gehen lassen. Ich mach das gern im Ofen: auf 50°C vorheizen, dann abschalten und den Teig darin bei leicht geöffneter Ofentür gehen lassen.

Die Wartezeit kann man prima nutzen um die Füllung vorzubereiten.

Dafür geben wir Zucker und Öl in eine Pfanne und lösen den Zucker darin bei nicht ganz hoher Hitze auf. Dabei ständig rühren, damit nix anbrennt.

Sobald der Zucker komplett gelöst ist die Pfanne von der Platte nehmen und die Kürbiskerne sowie das beiseite gestellte Kürbispüree einrühren. Dabei schnell und gleichmäßig rühren, bis alles eine einheitliche, leicht zähe Masse ist. Sofort in eine Schüssel o. ä. umfüllen, damit die heiße Pfanne den Zucker nicht doch noch bitter werden lässt. Während die Füllung nun etwas runterkühlt wenden wir uns wieder dem Teig zu.

Nach der Wartezeit (der Teig muss sichtbar aufgegangen, aber nicht zwingend doppelt so groß wie vorher sein) den Teig nochmal durchkneten und dann auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen – etwa 0,5 cm dick.

Das Teigrechteck gleichmäßig und bis an die Ränder mit der Füllung bestreichen. Das geht am besten mit einem Teigschaber aus Silikon.

Den Teig nun von der langen Seite her zu einer Rolle aufrollen. Bitte darauf achten, dass sie nicht zu locker wird. Diese Rolle wird jetzt mit einem scharfen Messer in etwa 4-5 cm breite Stücke geschnitten. Bei mir hat das 8 Stück ergeben. Wenn es dabei ein bisschen schmierig wird, weil etwas Fett ausläuft: nicht schlimm. Bereitet Euch ein Backblech mit Backpapier vor auf das ihr gleich die Franzbrötchen platzieren werdet.

Nehmt Euch nun Röllchen für Röllchen vor und drückt mit dem Stiel eines Kochlöffels einmal in die Mitte. Bis fast nach ganz unten durchdrücken, aber natürlich bitte nicht in zwei Hälften teilen 😉

Nun mit genug Abstand auf dem Backblech platzieren und jetzt ist es Zeit für Hitze:

♥ Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen ♥

In der Zeit die es braucht bis der Ofen heiß ist könnten die Brötchen noch ein wenig ruhen und aufgehen. Bevor es in den Ofen geht könnt ihr sie noch mit etwas Pflanzenmilch bestreichen, dann haben sie nach dem Backen eine etwas schönere Farbe.

Ungefähr 12-15 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Behaltet sie zum Schluss im Auge um den für Euch optimalen Bräunungsgrad nicht zu verpassen.

Warm schmecken sie am allerallerbesten ❤ Lasst es Euch schmecken 🍴

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Wenn ihr das Rezept mal ausprobiert habt, dann freu ich mich sehr über Euer Feedback ❤


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5 Kommentare zu „Kürbis Franzbrötchen“

  1. Liebe Anna, habe heute dein Rezept nachgebacken. Vielen Dank, alles super geklappt und es schmeckt himmlisch. War in null Komma nichts alle… liebe Grüße,Angela… 🙂

    Gefällt 1 Person

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