Frikassee

Ohne Hühner, aber mit lecker!

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In Hühnerfrikassee hätte ich mich früher, besonders als Kind, immer reinlegen können. Am liebsten natürlich, wenn Mutti sie hausgemacht hatte, aber auch die einfache TK Version hat mich sehr zufrieden gestellt ❤

Nun kommt das mit dem Hühnchen aber nicht mehr in Frage und deshalb hab ich sehr sehr lange keine leckere Frikassee mehr gegessen. Warum eigentlich nicht? Hätte ich doch mal geahnt, dass das Hühnchen gar nicht so schwer zu ersetzten ist, bzw. man es auch ganz weglassen kann, schmeckt auch so super lecker! Fricassée, ist französisch und bedeutet „Sammelsurium“ – man kann also machen, was man will 😉

Als Fleischersatz nehme ich persönlich gerne die „Filetstücke Hähnchen-Art“ von LikeMeat. Dem Original meiner Meinung nach zum Verwechseln ähnlich, besonders in der Frikassee.

Auch ein gutes Substitut: Tofu – einfach gewürfelt und mit Salz & Pfeffer gewürzt anbraten bis er rundum etwas angeknuspert ist.

Aber was den Ersatz betrifft stehen Euch eigentlich alle Türen offen, es gibt so viele tolle Produkte und jeder hat da vielleicht schon seinen Favoriten. Ich hab mir bei Instagram sagen lassen, dass sich das Pulled Soy von Veganz (gibt es z. B. bei DM) gut eignen soll.

Die einfachste Variante: weglassen. Die Frikassee lebt nicht zwingend vom „Hühnchen“ sondern von Gewürzen und Gemüse 🙂 Auch wenn es ursprünglich ein Ragout aus hellem Fleisch in weißer Sauce ist. Ist uns doch egal.

Man kann Frikassee natürlich auch mega umständlich und deluxe zubereiten, dies hier ist meine einfache Variante die ich in den Grundzügen so von meiner Mutter übernommen habe ❤

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Tipp: ist auch ein super Gericht für die Lunchbox.


ca 4 Portionen

Zutaten

  • 2 EL Mehl
  • 2 EL Öl
  • 1 L Gemüsebrühe
  • 2 EL Hefeflocken
  • 2 mittelgroße Möhren
  • ca 3 Stangen Spargel, aus dem Glas oder frisch/TK
  • 150 g Erbsen, frisch oder TK
  • etwas gehackte Petersilie, frisch oder TK
  • eine handvoll Champignons
  • 200 g Fleischersatz/Tofu, optional
  • etwas Öl zum Anbraten
Equipment
  • Topf
  • kleine Pfanne
  • Schneebesen
  • großes, feinmaschiges Sieb
  • Schüssel/Auffangbehälter
  • Küchenmesser
  • Küchenwaage
Zeitaufwand: aktiv: ~25 Min / passiv: ~10 Min

Zuerst die Erbsen abwiegen und in einer Schüssel mit warmen Wasser auftauen lassen.

Möhren in kleine Stückchen schneiden, Spargel schälen (oder abtropfen lassen, bzw auftauen) und in nicht zu kleine Stücke schneiden. Wenn der Spargel frisch ist, dann kommt er mit den Möhren und der Gemüsebrühe in einen Topf (ansonsten beiseite Stellen). Dort wird nun alles auf mittlerer Stufe bissfest gegart – ca 20 Minuten.

In der Zwischenzeit schneiden wir die Champignons in dünne Scheiben und schwitzen sie in einer kleinen Pfanne und etwas Öl an. Nicht zu lange, sie sollten nicht zu sehr bräunen oder schrumpfen. Champignons dann erstmal beiseite stellen.

Wenn die Möhren und der Spargel fertig gegart sind werden sie durch das Sieb abgegossen – die Brühe unbedingt in einer Schüssel o. ä. auffangen. Ihr könnt ab jetzt die bereits fertigen Zutaten (Möhren, Spargel, Erbsen, Champignons) auch gemeinsam in einer Schüssel lagern, dann nimmt das alles nicht so viel Platz weg.

Weiter geht’s mit der Soße. Bereitet dafür aus Mehl, Öl und der aufgefangenen Brühe eine Mehlschwitze zu die ihr bis zur gewünschten Sämigkeit mit der Brühe verlängert und anschließend mit den Hefeflocken würzt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Petersilie einrühren (evtl. einen kleinen Teil zum Dekorieren aufheben).

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„Filetstücke Hähnchen-Art“ von LikeMeat. Sieht aus wie echt – fast ein bisschen gruselig

Nun das Gemüse sowie evtl. den vorbereiteten Fleischersatz unterrühren. Platte ausschalten und das ganze noch mindestens 10 Minuten durchziehen lassen, dann ist es geschafft.

Dazu passt natürlich am besten Reis

Lasst es Euch schmecken 🍴


Wenn ihr das Rezept mal ausprobiert habt, dann freu ich mich sehr über Euer Feedback ❤


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