Apfelkuchen vom Blech

Nach Muttis Originalrezept – veganisiert

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Es gibt vieles aus meiner Kindheit an das ich mich gut und gerne erinnere. Der Apfelkuchen meiner Mutter gehört unbedingt dazu. Den gab es nämlich immer abseits von Anlässen wie zum Beispiel Geburtstagen. Das war der „einfach-mal-so“-Kuchen. Der „es-sind-noch-Äpfel-da“-Kuchen oder der „Oh-wir-bekommen-spontan-Besuch“-Kuchen. Weil er so schön einfach ist und trotzdem immer superduberleckersaftig schmeckt. Vor inzwischen relativ vielen Jahren, vor der Zeit wo man wirklich alles im Internet gefunden hat und vor Zeiten in denen ich bei Chefkoch unterwegs war, hab ich meine liebsten Rezepte – egal ob von mir oder von anderen – handschriftlich in einem Rezeptbuch festgehalten.

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Letztens ist mir das gute Stück wieder in die Hände gefallen und zwischen all den losen Seiten, Notizen und Rezeptblättern aus Zeitschriften hab ich auch das Apfelkuchen-Rezept meiner Mutter gefunden. Mit Freude habe ich festgestellt, wie leicht es zu veganisieren ist und mich gleichzeitig gefragt, warum ich nicht schon viel früher auf die Idee gekommen bin. Aber besser spät als nie, oder?! Und weil alleine Kuchen essen doof ist, lass ich Euch jetzt einfach mal daran teilhaben 🙂

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Extra-Tipp: statt Äpfeln kann man auch ganz wunderbar zum Beispiel Pflaumen, Zwetschgen oder Kirschen nehmen. Yummy!


Für ein Blech / ca 15 Stücke

Zutaten

  • 160 g vegane Butter
  • 2 Sojamehl-Eier
  • 100 g Zucker
  • 300 g Mehl (Weizen oder Dinkel)
  • 2 TL Backpulver
  • 3-4 Äpfel
  • etwas Vanillezucker
  • ca 100 g gehobelte Mandeln
  • evtl. etwas Pflanzenmilch
Equipment
  • Backblech
  • Backpapier
  • Obstmesser
  • Silikonschaber
  • Handmixer oder Küchenmaschine
  • Teelöffel
  • Esslöffel
  • Küchenwaage
Zeitaufwand: aktiv: ~20 Min Backzeit: 30-45 Min

Los geht’s, zuerst wird die vegane Butter geschmolzen. Währenddessen kann bereits das Mehl mit Zucker und Backpulver verrührt werden. Außerdem die zwei Sojamehleier vorbereiten.

Wenn die Butter soweit ist diese zusammen mit den Sojamehleiern zu den trockenen Zutaten geben und mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig rühren. Der Teig sollte zähflüssig sein, also nicht zu fest, denn wir wollen ihn ja noch gut auf dem Blech verteilen können. Sollte er noch zu fest sein, rührt nach und nach noch etwas Pflanzenmilch unter, bis die Konsistenz passt.

♥ Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen ♥

Nun könnt ihr den Teig erstmal einen Moment beiseite stellen und Euch den wunderbaren Äpfeln zuwenden. Juhu. Diese wollen nun geschält, entkernt und in Spalten geschnitten werden; etwa 12 Spalten pro Apfel.

Den Teig nun auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Schön gleichmäßig – das geht besonders gut mit einem leicht angefeuchteten Silikonschaber.
Möglicherweise kommt Euch das jetzt vor als hättet ihr zu wenig Teig und das ganze würde viel zu dünn werden, das ist aber völlig normal. Passt schon, könnt ihr glauben 😉

Die Apfelspalten nun gleichmäßig auf dem Teig verteilen und dabei mit der Innenseite immer leicht in den Teig schieben – könnt ihr auf den Fotos gut sehen, wie ich das meine.

Wenn ihr damit fertig seid ist es Zeit für Mandeln und Vanillezucker. Streut erst den Zucker und dann die Mandeln gleichmäßig über das ganze Blech.

Das war es dann auch schon – ab in den Ofen damit. Ca 30-45 Minuten auf mittlerer Schiene. Schaut zum Ende mal, wie braun ihr es mögt.

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Den fertigen Kuchen dann in gleichmäßige Rechtecke schneiden und genießen. Besonders gut mit etwas veganer Sahne. Angeber essen sogar noch Vanilleeis dazu.

Lasst es Euch schmecken 🍴


Wenn ihr das Rezept mal ausprobiert habt, dann freu ich mich sehr über Euer Feedback ❤


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6 Kommentare zu „Apfelkuchen vom Blech“

  1. Klingt saulecker – aber warum muss die Butter denn geschmolzen werden? Bei nicht-veganen Kuchen macht man das doch auch nicht, oder? Hast Du einen Tipp, was (und wieviel davon) ich außer Sojamehl als Bindemittel nehmen könnte? LG, Ralph

    Gefällt 1 Person

    1. Hey Ralph,
      die Butter wird bei diesem Rezept auch in der originalen Variante geschmolzen. Warum genau das so ist weiß ich ehrlich gesagt nicht, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es für die Viskosität wichtig ist. Der Teig ist mit der flüssigen Butter ja insgesamt auch flüssiger, was Recht praktisch ist, wenn man ihn gleichmäßig auf dem Blech verteilen will. Aber wie gesagt, ganz genau weiß ich es nicht, ich hab das Rezept so überliefert bekommen 😉

      Das Ei kannst du bei diesem Rezept bestimmt auch gut mit Apfelmus ersetzen, passt dann ja irgendwie ganz gut sogar. Dabei gilt: 80 g Apfelmus = 1 Ei
      Für dieses Rezept wären das also 160 g 🙂

      Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen. Solltest du das Rezept ausprobieren, dann freu ich mich natürlich über Feedback wir er dir geschmeckt hat.

      Alles Liebe,
      Anna

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    1. Hey Jakob 🙂

      Vielen Dank!
      Das Originalrezept kann man ja tatsächlich noch ganz gut dem Foto von meinem Rezeptbuch entnehmen 😉 Aber warum nicht mal etwas neues wagen? Man schmeckt tatsächlich keinen Unterschied zu der Variante mit tierischen Produkten, also warum nicht direkt darauf verzichten? Wie auch immer Du Dich entscheidest und ob überhaupt: ich wünsch Dir viel Freude beim backen!

      Alles Liebe,
      Anna

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  2. Also Ei kann man auch mit speisestärke ersetzen. 2 Eßlöffel speisestärke mit 2 Esslöffel Wasser ersetzen ein Ei.
    Es hat bei mir keiner gemerkt das der Kuchen vegan ist 😀Da ich faul war und die Äpfel aus meinem Garten sind, habe ich sie nicht geschält

    Gefällt 1 Person

    1. Hey Fenja 🙂 danke für den Tipp mit der Stärke, den kannte ich tatsächlich noch nicht. Ich werde das mal ausprobieren!

      Ich freu mich, dass der Kuchen für gelungen ist und um die eigenen Äpfel aus den Garten beneide ich dich etwas 😀

      Danke für dein Feedback ❤

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