Kräuter-„Käse“-Sonne

Perfekt zum Salat, für Parties, beim Grillen… einfach immer!

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So ein leckeres, warmes Kräuterbrot – frisch aus dem Ofen – wer kann da widerstehen? Wie kann man das denn noch besser machen? Gaaaaanz einfach: mit Käse – ich nenn das hier jetzt einfach mal so, auch wenn es möglicherweise jemanden täuschen könnte – denn Käse ist super! Auch in vegan. Seit der neue Simply V Schmelzgenuss angekündigt wurde schwebte mir dieses Rezept vor. Kräutersonne mit Käse und – weil warum nicht – mit Knoblauch.

Jetzt war es endlich soweit, ich hatte Lust und Zeit mich dem zu widmen und es ist richtig richtig lecker geworden. Ehrlich. Wir haben dazu einen bunten Salat gegessen und zu zweit mal eben die Hälfte vernichtet. Die zweite Hälfte kann am nächsten Tag total easy im Ofen nochmal aufgewärmt werden. Denn warm ist Käse auf oder im Brot nunmal eindeutig am besten ❤


Zutaten

Für den Teig
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 220 ml Wasser, handwarm
  • 400 g helles Mehl – z. B. Weizen, Dinkel
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • 1 TL Salz
  • 50 g Öl, geschmacksaneutral
  • ca 50 g frische Kräuter ODER 25 g TK Kräuter – ich hatte eine 8 Kräutermischung
Für die Füllung
  • 125 g vegane Butter (Alsan)
  • 1 Knoblauchzehen
  • a 50 g frische Kräuter ODER 25 g TK Kräuter – ich hatte eine 8 Kräutermischung
  • 1/5 Packung SimplyV Schmelzgenuss, gute 100 g – ich finde das ist in Punkto Geschmack und Schmelzeigenschaft der beste
Equipment
  • Teigschüssel
  • Topf
  • Schneebesen
  • Nudelholz
  • Knoblauchpresse
  • scharfes Messer
  • Silkonschaber
  • Backpapier
Zubereitungszeit: Aktiv: ~20 Min passiv: ~60 Min

 

Ganz zuerst wird die Hefe in ein Glas gebröselt und mit dem handwarmen Wasser aufgegossen. Den TL Zucker dazu und rühren bis alles flüssig ist. ca 10 Minuten beiseite stellen und am besten in der Zeit schonmal die restlichen Zutaten abwiegen/-messen.

Wenn die Hefemischung genug rumgestanden hat wird das ganze mit den restlichen Zutaten für den Teig in einer großen Schüssel vermengt und kräftig geknetet bis sich ein glatter, zarter Teig entwickelt hat. Je nachdem, ob ihr frische oder TK Kräuter verwendet, muss evtl noch ein bisschen Mehl nachgegeben werden, da die TK Kräuter mehr Feuchtigkeit mitbringen.

Sobald der Teig soweit ist formt ihr ihn zu einer Kugel und lasst ihn in einer abgedeckten Schüssel an einem warmen Ort 30-45 Minuten gehen. Ich mach das gern im Ofen: auf 50°C vorheizen, dann abschalten und den Teig darin bei leicht geöffneter Ofentür gehen lassen. Das Volumen des Teiges sollte sich dann ungefähr verdoppelt haben.

In der Zwischenzeit könnt ihr schonmal die Füllung vorbereiten. Dafür die vegan Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen, dann die Kräuter dazugeben und die Knoblauchzehe hineinpressen. Alles für ein paar Minuten vor sich hin simmern lassen, damit der Knoblauch schön Aroma abgiebt. Dann alles beiseitestellen bis der Teig soweit ist.

Teig nach der Ruhezeit noch einmal kurz durchkneten und dann in drei gleichgroße Portionen teilen – evtl abwiegen, so seid ihr auf der sicheren Seite.

♥ Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen ♥

Nun Backpapier in Backblechgröße vorbereiten und so auf Eure Arbeitsfläche legen, dass ihr das Brot später leicht auf das Backblech rüberziehen könnt.

Jetzt kommt der komplizierteste Teil, aber auch der ist eigentlich ziemlich easy – sogar mit Bilder 😉

Platziert eine der drei Teile Teig mittig und in Kugelform auf dem Backpapier. Etwas plattdrücken und dann zu einem ca 0,5 cm dicken Kreis ausrollen. Perfektionisten können jetzt noch einen großen Teller auf den Teig legen und einmal mit einem scharfen Messer drumherum fahren – mir reicht es, wenn es ungefähr Kreisförmig ist 🙂

Streicht auf diesen Kreis nun die Hälfte der Füllung – schön gleichmäßig bis an die Ränder und bestreut ihn dann mit der Hälfte des Käses.

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Im nächsten Schritt rollt ihr ein weiteres Drittel des Teiges aus und legt ihn passgenau über den ersten, bestrichenen Teil. Hier nochmal genauso verfahren wie beim ersten: Kräutermasse – schön gleichmäßig – und die zweite Hälfte des Käses.

Weil es so schön war rollen wir nun auch noch den dritten Teil Teig aus und decken die ersten beiden damit ab – passgenau, eh klar.

Jetzt wo der Deckel drauf ist, kommt der komplizierteste Teil – aber keine Sorge, auch das ist eigentlich gar nicht so schwer wie man erstmal glauben möchte – und außerdem gibt’s ja auch Bilder dazu 😉 Zuerst stellt ihr ein umgedrehtes Glas mittig auf den Teig und drücken es leicht an (!Bitte keinen Kreis „ausstechen“!) Damit habt ihr jetzt quasi die unantastbare Mitte eingezeichnet. Das Glas kann weg und ihr seht den Bereich dem ihr im nächsten Schritt mit dem Messer fernbleiben wollt!

Mit einem scharfen Messer schneidet ihr den Teig nun von innen nach außen in insgesamt 16 Stücke. Dafür hat es sich bewährt erst zu vierteln und diese Viertel dann zu halbieren um die entstandenen Achtel dann wieder zu halbieren. Alles Verstanden? Hab ich mir gedacht 🙂 Zur besseren Veranschaulichung schaut Euch doch einfach noch die Bilder an.

Von den Streifen greift ihr Euch dann je zwei nebeneinanderliegende und dreht sie zweimal nach außen um sich selbst:

So verfahrt ihr mit allen Streifen, bis ihr acht wundervolle Sonnenstrahlen geformt habt.

Nun darf die Sonne in den Ofen – 20-30 Minuten bei 200°C – wer mag kann sie vorher noch mit ein bisschen Pflanzenmilch einstreichen, dann bekommt sie einen schönen Glanz. Ich bevorzuge die rustikale Variante.

Denkt dran: warm ist sie am allerallerbesten!

Guten Appetit 🍴 Viel Spaß beim Nachmachen und verlinkt mich gerne auf Euren Kreationen und/oder schreibt mir in die Kommentare, wie es Euch gefallen hat 🙂


Wenn ihr das Rezept mal ausprobiert habt, dann freu ich mich sehr über Euer Feedback ❤ 


 

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