Pizzateig

weil: Pizza!

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Sind wir mal ehrlich: jeder liebt eine gute Pizza, oder? Ich kann mich zumindest nicht erinnern mal jemanden getroffen zu haben der das anders gesehen hat. Und ein guter Pizzateig ist gar kein Hexenwerk, ich würde sogar behaupten, den kann jeder.

Ich hab meinen Pizzateig eigentlich nie nach Rezept, sondern immer nach Gefühl gemacht. Im Laufe der Jahre hat sich das alles natürlich gefestigt und ich hab nun endlich mal Maß genommen und aufgeschrieben was ich da eigentlich so mache 😀

Ich benutze nach Möglichkeit immer frische Hefe – damit hab ich noch nie Probleme gehabt und irgendwie bilde ich mir ein frische Hefe lässt sich besser verarbeiten, riecht toll und schmeckt auch besser.

Bei Pizzateig bevorzuge ich eine lange Gärzeit bei niedriger Temperatur. Das bedeutet bei mir 8-12 Stunden im Kühlschrank. Der Teig wird dadurch viel aromatischer und leckerer. Dieses Rezept kann aber auch mit kurzer Ruhezeit zubereitet werden. Dann ruht der Teig etwa eine Stunde bei ca 32°C.

Los geht’s liebe Pizzabäcker und Pizzabäckerinnen 🍕🍕🍕


für ca zwei große Bleche

Zutaten

  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 280-300 ml Wasser, handwarm
  • 3 EL Öl
  • 500 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • etwas Mehl für die Arbeitsfläche
Equpiment
  • (Rühr)schüssel oder Küchenmaschine mit Knethaken
  • Küchentuch
  • Nudelholz
  • Backpapier oder Backmatte
Zubereitungszeit: Aktiv: ~15 Min — Passiv: ~8-12 Std oder 1 Std
Backzeit: 8-12 Min

Zuerst die Hefe und den Zucker in das handwarme Wasser rühren und für ein paar Minuten beiseite stellen.

 

In der Zwischenzeit Mehl und Salz in die Rührschüssel geben. Die 3 EL Öl zu dem Hefe-Wasser-Gemisch geben und kurz unterrühren, dann die Flüssigkeit ebenfalls in die Schüssel geben.

Jetzt muss alles gut und kräftig geknetet werden. Hefe mag eine gute Massage. Solange kneten, bis sich ein homogener, geschmeidiger Teig gebildet hat, der sich gut zu einer Kugel formen lässt. Sollte er noch zu sehr kleben noch ein ganz kleines Bisschen Mehl dazu geben.

Der Teig muss nun ruhen. Dafür mit einem Küchentuch abdecken und die Schüssel in den Kühlschrank stellen ODER den Teig dafür in einen Gefrierbeutel geben. Ich habe für die angegebene Menge Teig einen 3 Liter Beutel genommen, soll ja nicht aus der Tüte klettern der Gute 🙂 Wenn ihr auch eine Tüte benutzt lasst sie unbedingt offen, nur oben ein bisschen eindrehen, und lagert sie mit der Öffnung nach oben in einer Schüssel oder im Gemüsefach. Da darf sich das Volumen jetzt in den nächsten Stunden ganz gemütlich verdoppeln.

Macht Euch in der Zwischenzeit einen schönen Tag und überlegt Euch vielleicht schon mal, was denn am Ende drauf soll auf die Pizza 😉

| Solltet ihr Euch für die „schnelle“ Variante entscheiden, dann lasst den Teig in der Schüssel, mit einem sauberen Küchentuch abgedeckt, an einem warmen Ort – im Bett, an der Heizung, auf dem Kühlschrank, im Ofen – für ca eine Stunde ruhen – das Volumen sollte sich verdoppeln |

JUHU! ES IST SOWEIT! Wenn der Teig fertig geruht hat, nehmt ihr in aus dem Kühlschrank, der Schüssel, der Tüte – was immer ihr benutzt habt – und knetet ihn noch einmal kurz durch. Er riecht jetzt richtig toll hefig und fühlt sich gut an.

Für Pizza oder Calzone:

♥ Den Ofen auf 240°C Ober-/Unterhitze vorheizen ♥

Arbeitsfläche, Hände und Nudelholz mehlen.

Teig in 2/3/4 Teile teilen (je nachdem wie viele Pizzen es werden sollen) und mit dem Nudelholz ausrollen. Dabei hin und wieder umdrehen. Am Ende sollte er ca 0,5 cm dick sein. Jetzt könnt ihr ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder Backrost legen, mit Soße einstreichen (nicht zu dick!) und dann nach Herzenslust und persönlichem Geschmack belegen.

Je nach endgültiger Teigdicke, Belag und persönlichen Bräunungspräferenzen für 8-12 Minuten backen.

Für Pizzabrötchen:

♥ Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen ♥

Den Teig in Golfballgroße Stückchen schneiden. Die einzelnen Stücke in der Hand etwas flach drücke und was immer ihr mögt in die Mitte drücken. Sei es „Käse“, „Schinken“, getrocknete Tomaten, Kräuter, nur zu flüssig sollte es nicht sein. Das ganze dann zusammenklappen, die offenen Enden verschließen und zu einer Kugel formen. Die fertig gefüllten Pizzabrötchen auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech oder Rost ca 10-15 Minuten auf der mittleren Schiene backen, bis sie leicht gebräunt sind. Warm oder kalt, mit oder ohne Dip: Guten Appetit 🍴


Wenn ihr das Rezept mal ausprobiert habt, dann freu ich mich sehr über Euer Feedback ❤ 

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